ZWISCHENRÄUME UND KINDERTRÄUME

 

Es war einMal ein Lattenzaun,
mit Zwischenraum, hindurchzuschaun.
Der Verein „KULTur im Schloss Wörth“ interpretiert dieses Gedicht von Christian Morgenstern mit dem Kunstobjekt „Zwischenraum“ völlig neu. Die Architekten und Schlossbewohner entnehmen nicht den Raum, sondern inszenieren ihn. Den Raum zwischen den Latten, den Raum zwischen den Bäumen, zwischen der luftigen Höhe, in welcher der „Himmelszaun“ schwebt und der Erde, auf welcher man Zaunlatten eher vermuten würde. Von der Schlossseite aus gesehen, erscheinen die schwebenden Latten sehr ruhig; holzfarben vor grüner Baumkulisse; parkseits erstrahlen sie in leuchtenden Farben. Für den Betrachter entstehen neue Wahrnehmungsräume, neue Perspektiven.
Grundlage des Kunstobjekts ist die Kreativwerkstatt, welche der KULTurverein bei den Schlossparkfesten den kleinen Besuchern anbietet. Im letzten Jahr gestalteten die Kinder die Zaunlatten im Rahmen der Schlossparkmatinée. Um die Arbeiten der Kinder gebührend zu honorieren, überlegte sich die Vorstandschaft, wie mit den kleinen Kunstobjekten weiter verfahren werden soll. Dank kreativer Köpfe, engagierten Mitgliedern und professionellen Baumkletterern wurde der „Zwischenraum“ installiert und erfreut seitdem nicht nur die Parkbesucher. Dass ihre eigenen Kunstwerke einmal so einen spektakulären Höhenflug erleben, ließen sich die Kinder nicht träumen.
Es ist stets eine Sache der Haltung, der Achtsamkeit und des Umgangs mit Dingen. Es kann viel Raum geschaffen werden, oder begrenzt. Derzeit spielt der Raum zwischen uns Menschen eine große Rolle. Eine Chance, diesen neu zu überdenken.

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Bericht zum Status des „Heimatmuseums Wörth“ von Hans Lehner
12. Mai 2019

Im Projekt zum „Heimatmuseum Wörth“ befinden wir uns zur Zeit mitten in der Vorbereitungsphase. Mittlerweile haben wir drei Teams gebildet. Das erste Team bildet der Kreis der Heimatforscher unter der Leitung von Hans Aigner. Dieser Arbeitskreis soll die gesammelten Werke der einzelnen Heimatforscher zusammenführen und Themenblöcke für die Interviews ausarbeiten.

Das zweite Team bilden Christina Heckert und Silke Salfeld. Ihre Aufgabe ist es mit den Heimatforschern und Zeitzeugen Interviews zu führen. Die Informationen, Geschichten und Anekdoten zu Ereignissen in und um Wörth zu dokumentieren, archivieren, auszuwerten und für unsere Museumsdokumentation aufzubereiten ist hier das Ziel. Diese Aufzeichnungen werden neben den Fotos, Bilder, Ansichtskarten, Landkarten usw. die Grundlage des zu erarbeitenden Ausstellungskataloges bilden.

Die dritte Arbeitsgruppe kümmert sich um die organisatorischen Dinge rund um das Projekt. Hans Richter und Heinrich Lehner werden sich in den nächsten Wochen unter Anderem mit Vertretern des Landratsamtes zu einem ersten Beratungsgespräch bezüglich der Gestaltung und den administrativen Aufgaben bei der Vorbereitung, Einrichtung und Betriebs eines Heimatmuseums treffen. Des Weiteren laufen Vorbereitungen zur Erstellung der Projektdokumentation, um hierdurch Zuschüsse bei verschiedensten Stiftungen und Institutionen beantragen zu können. Hierzu wird natürlich auch enger Informationsaustausch, unter Einbindung des Vereinsvorstands, mit der Gemeinde stattfinden.

Aktuell wird eine Präsentation unseres Vorhabens bzw. der Ideen des Kulturvereins „Kultur im Schloss Wörth an der Isar“ bezüglich der Verwirklichung des Projektes „Heimatmuseum Wörth“ erstellt. Im Rahmen der bevorstehenden Matinee im Schlosspark werden wir einen Info-Stand für interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Gemeinde und der Umgebung errichten.  Unsere Ideen und Gedanken zur Umsetzung möchten wir hier darlegen  und erhoffen uns hiermit konstruktive  Diskussionen, Anregungen und wenn möglich weitere Mitstreiter für unser Vorhaben zu gewinnen.


ARBEITSKREIS (SCHLOSS) WÖRTH UND SEINE GESCHICHTE

Im Kulturverein Wörth an der Isar tut sich was! Ein, unter einigen Mitgliedern schon lange gehegter Wunsch, „die Geschichte von Wörth an einem passenden Ort, der Öffentlichkeit zu präsentieren“ nimmt konkrete Strukturen an. Es hat sich ein Arbeitskreis rund um den Heimatforscher Hans Aigner gebildet. Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde einen Ort erlebbarer Geschichte zu schaffen. Dieser sollte sich im Zentrum von Wörth befinden und einen Eckpfeiler zur Gestaltung der Ortsmitte darstellen. Derzeit finden wöchentliche Treffen im Arbeitskreis statt. Hier wird ein Ausstellungskonzept und Katalog der zu präsentierenden Dokumente, Skizzen, Karten usw. erstellt. Genauso wichtig ist uns das Finden eines angemessenen Ausstellungsortes.
Hierzu wurde eine auf unseren Ideen basierende Präsentation erarbeitet, die dem Gemeinderat in einer seiner nächsten Sitzungen vorgestellt wird.

Wir laden alle herzlich ein, sich bei unserer Arbeitsgruppe (SCHLOSS) WÖRTH UND SEINE GESCHICHTE einzubringen und dabei mitzuwirken, ein ansprechendes Ausstellungskonzept erfolgreiches zu verwirklichen. Bitte melden Sie sich bei Interesse: mail@kulturimschlosswoerth.de